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Ansaugstutzen Problem Beta Xtrainer RR 300 250

Seit der Einführung des Ölinjektionssystems seitens Beta im Modelljahr 2016 bei den Modellen Beta Xtrainer, Beta RR 300 & RR 250 kann man im Internet vermehrt von Problemen bezüglich der Zuverlässigkeit lesen. Angefangen von der Kontrollleuchte die ein Eigenleben zu entwickeln scheint, bis hin zur Ölpumpe welche nicht immer 100% dicht ist.

Gleich nach dem Kauf der Beta Xtrainer 300 eines Kunden haben wir das Getrenntschmiersystem ausgebaut, so dass man nur noch selber mischen muss (Mischverhältnis wie bei den RR-Modellen 1:60). Was der Kunde vorher auch so gewohnt war.

Um nicht den Ansaugstutzen der RR-Racing-Modelle kaufen zu müssen welche das Getrenntschmiersystem nicht haben, wurde einfach kurzer Hand der Zulaufschlauch für das Öl in den Ansaugstutzen blind verlegt und abgedichtet. Aus diesem Grund ist auf dem Bild der Zulaufschlauch auch zu sehen, auch wenn dieser keine Funktion mehr hat.

Seltsames Fahrverhalten der Xtrainer, aufwändige Fehlersuche

Nach ca. 30 Betriebsstunden stellte sich bei der Xtrainer 300 ein seltsames Fahrverhalten ein, welches sich durch sporadisch schlechte Gas-Annahme äußerte. Nach Einbau einer neuen Zündkerze samt Stecker und diversen Prüfungen der Elektronik und Verkabelung wurde der Fehler durch Zufall beim Ansaugstutzen ausgemacht.

Die Düse welche aus Messing besteht und in den Ansaugstutzen einvulkanisiert sein sollte hat sich gelöst. Sie dient der Zufuhr des 2-Taktöls welches über die Pumpe des Getrenntschmiersystem eingebracht wird und sich dann durch die Sogwirkung des Einlasssystems mit dem Benzin vermischt. Da sich die Düse nicht immer den Weg frei gemacht hat, dass über einen kleinen Spalt Falschluft am Vergaser vorbei gezogen werden könnte wurde auch dieser Fehler erst sehr spät erkannt. Leichtes ziehen an der Düse reichte schon aus um diese aus dem Ansaugstutzen zu entfernen.

Neukauf einfach zu teuer, die Vorbehandlung

Ein neukauf des Ansaugstutzens kam hier nicht in frage da der originale kauf gelaufen war und ein neuer in diesem Falle teurer ist. Abhilfe schafft da nur eine Reparatur mit einem speziellen hitzebeständigen Silikon welches unter anderem Benzin- und Öl-beständig ist. Zuerst wird der Ansaugstutzen mit Bremsenreiniger komplett entfettet und gereinigt. Zur Handhabung werden Einweg-Handschuhe empfohlen damit nach dem entfetten auch keine Fett-Rückstände der Haut das verkleben behindern. Dann wird mit einem Skalpell oder Cutter-Messer der Grat innen und außen am Ansaugstutzen entfernt bzw. eine leichte Fase innen und außen am Loch geschnitten.

Richtiges abdecken

Wenn das erledigt ist, muss das Loch von innen mit einem Krepband verschlossen werden, damit man zum einen das Loch verfüllen kann und zum anderen gewährleistet ist dass die verfüllte Stelle auf der Innenseite glatt ist. So wird der Angesaugte Luftstrom richtig geleitet und Verwirbelungen vermieden.

Das verfüllen des Loches

Zum Schluss verfüllt man das Loch mit dem Spezial-Silikon. Der Überschuss welcher oben über quillt wird mit einem (mit Spüli-Wasser) angefeuchteten Finger verstrichen. Nach einer Aushärtezeit von mindestens 24 Stunden kann man das Krepband auf der Innenseite des Ansaugstutzens wieder entfernen und diesen wieder einbauen.


Zum Anfragen oder Bestellen einer Reparatur bzw. von Teilen bin ich natürlich auch schnell erreichbar über mein Kontaktformular

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